Durch emotionale Heilung zum Erfolgsmensch werden.

Was, wenn ich deine Welt mit diesem Artikel komplett auf den Kopf stellen würde? Wärst du bereit, eine neue Sichtweise auf „Persönlichkeitsentwicklung“, „Wunscherfüllung“ und „Erfolg“ zuzulassen?

Ich lasse es darauf ankommen und stürze mich brühwarm in die Fluten, auch wenn du das Konzept vielleicht nicht direkt verinnerlichen kannst / willst.

Das Prinzip der emotionalen Heilung basiert auf der Annahme, dass wir unsere emotionalen Wunden aus der Kindheit mit uns herumtragen, weil sie nie die Chance zur Heilung erfuhren. Und das so lange, bis sich eine Wunde im eigenen Leben so deutlich als Warnsignal realisiert, dass wir nur eine Möglichkeit haben: sie beachten und heilen.

Tricky wird der Prozess allerdings, wenn wir nicht wissen:

– dass der Zustand „heil“ natürlich ist
– was „Heilung“ bedeutet
– weshalb wir unsere Wunden besitzen
– dass wir an unseren Wunden vorbeischleichen wollen
– wieso dein Erfolg vorprogrammiert ist
– wann der richtige Zeitpunkt zum Heilwerden ist

Hier entschlüssle ich die obigen Aussagen und im Anschluss biete ich dir ein paar praktische Tipps zur Anwendung.

1. Der Zustand „heil“ ist natürlich:

Stelle dir mal vor, du bist das ganze Universum – und ziemlich unendlich, was Zeit und Raum angeht. Alles, was da ist, bist du.
Und dann kommst du auf die blendende Idee, dich in mehrere Teile aufzusplitten, um dich in „Kontexten“ wahrzunehmen. Nur so aus Freude heraus.
Du willst wissen, was du alles bist. Und um etwas wahrnehmen zu können, benötigst du ein Gegenteil (ohne dass du je Wärme gespürt hast, könntest du Kälte nicht identifizieren, da kein Vergleich da ist).
Was machst du also? Du erschaffst Gegensätze:

Licht & das Fehlen von Licht (Dunkelheit)
Wärme & das Fehlen von Wärme (Kälte)
Freude & das Gegenteil von Freude (Angst)
Fülle & das Gegenteil von Fülle (Mangel)

Ist dir bei der obigen Aufstellung etwas aufgefallen? Alles, was wir als „negatives“ Gegenteil eines Attributs deklarieren (z.B.: Kälte) ist einfach das Fehlen eines positiven Attributs.
Können wir das auf unsere emotionale / physische Gesundheit auch übertragen? Ja.

Was, wenn Krankheit also das Fehlen von Gesundheit ist?


Ein Bakterium oder Virus kann uns zwar befallen, ja. Wenn sie in unseren Körper eindringen, haben wir einen Indiz, dass an dieser Stelle der Fluss unserer natürlichen Gesundheit temporär fehlte.
Emotional / psychisch verhält es sich ähnlich. Wenn wir betrübt sind oder ängslich usw. – dann fehlt uns in irgendeiner Hinsicht die natürliche Lebensfreude, die sonst als Grundsatz der universellen Energie gegeben ist.

Ist etwas schief gelaufen, wenn wir nicht 100% des Tages psychisch / emotional auf der Höhe sind und vor lauter Happiness geradezu schweben?

Überhaupt nicht!

Dieses Universum erschafft Erfahrungen auf der Basis von Kontrasten. Dazu sind wir in dieser Dimension.
Keiner von uns wollte hierher kommen, ohne durch „fehlende“ Attribute Besserungen zu deklarieren. Nur durch das Wissen, was wir nicht mögen, können wir unsere Präferenzen deklarieren. Nur durch Kontrasterfahrungen kann das Universum sich selbst bewusst wahrnehmen.

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2. Die Bedeutung von Heilung:

Wenn der Zustand „heil“ also unser Ursprung ist – so ganz fundamental und universell gesehen – was genau bedeutet dann „Heilung“ überhaupt und wie können wir das ganze weniger abstrakt gestalten?

Heilung in seiner Reinform bedeutet, sich wieder in die Ursprungsform zurückzubringen. Heil ist, wer ganzheitlich im Einklang mit seinem inneren Selbst ist.
Sobald ein Teil von dir nicht mit deiner inneren Wahrheit kohärent ist, bist du nicht mehr in einem Zustand des Heilseins.
Allerdings gäbe es keine Fortschritte, wenn nie und nimmer etwas aus der ganzheitlichen Harmonie rutscht – wie sonst könnten wir sonst nach etwas streben? Wonach wir streben ist übrigens immer etwas, das wir näher am Zustand des Heilseins vermuten als das, was wir gerade erleben (Auch gesundheitlich, in der Karriere …).

Schmerz (körperlich / emotional / psychisch) bedeutet immer, dass etwas nicht in unserer ganzheitlichen Harmonie ist. Schmerz ist ein Signal – und somit mehr positiv als negativ. Ohne Schmerz hätten wir keine Alarmglocke, wenn etwas nicht in seiner heilen Ordnung ist.

Wenn wir aus der ganzheitlichen Perspektive auf den Menschen schauen, wird schnell klar, dass körperliches und geistliches / emotionales Wohlempfinden Hand in Hand gehen.

Wenn also ein emotionaler Schmerz in uns tief genug sitzt und er sich sogar schon als körperliches Symptom äußert, können wir ganz vereinfacht sagen:

  • Es gibt etwas in deinem Leben, bei dem du deinen Wert nicht richtig einschätzt
  • Etwas / jemand aus deiner Vergangenheit brachte dich zu einem Glaubenssatz, der gegen deine innere Wahrheit spricht
  • Deine Verbundenheit zu allem, was existiert, geriet in Vergessenheit
  • Es gibt ein ungelöstes Trauma, das dich wie ein weinendes Kind konstant begleitet
  • Etwas, das du brauchst / fühlst wurde wegen oben genannten Gründen unterdrückt und als „falsch“ bewertet

Oben besprachen wir kurz das Thema Kontraste und dass Dunkelheit das Fehlen von Licht darstellt.
Um also Heilung einleiten zu können, muss das fehlende „Licht“ identifiziert werden – nicht nur das Symptom.

Heil werden funktioniert, wenn wir es schaffen, das Gegenteil der schmerzlichen Erahrung zu erleben.

Wer zum Beispiel aufgrund von einem Kindheitstrauma mit dem konstanten Gefühl der Wertlosigkeit kämpft, muss um zu heilen ein Gefühl des Selbstwertes entwickeln, um heilen zu können.

Heilung in seiner reinsten Form tritt ein, wenn das schmerzliche Ereignis identifiziert und analysiert wurde, um dann daraus das Gegenteil als Erfahrung zu gestalten und unser Wesen um das fehlende Wertgefühl zu steigern.

Im nächsten Teil findest du eine Schritt für Schritt Anleitung zum Heilwerden und entwurzeln alten emotionalen Ballasts.