Raus aus der Verzweiflung – 3 Hoffnungs-Schimmer für schwere Zeiten.

Hallo lieber Leser,

wir kennen alle diese Zeiten im Leben, in denen wir an unseren Möglichkeiten zweifeln und das Licht vergebens im Dunkeln suchen, ohne einen Schimmer Hoffnung zu sehen.

Es scheint ab und zu, als hätte sich das ganze Universum gegen uns verschworen – und noch schlimmer wird es, wenn du an das Prinzip „Erschaffer deiner Realität“ und das Gesetz der Anziehung glaubst. Denn es würde schließlich bedeuten, dass du oder irgendetwas an dir die schlimmen Umstände „erschaffen“ hat, was ein trivialer Auslöser für Selbstzweifel, Depressionen und Schuld sein kann.

Aber was tun, wenn „alle Stricke reißen“, du „bis zum Hals“ in einem Problem steckst und der Ausweg, den du suchst, einfach nicht sichtbar wird?
In Zeiten der Zweifel finden wir uns oft sehr pessimistisch gestimmt – alle Möglichkeiten scheinen nicht erreichbar zu sein – oder sie fallen uns nicht einmal ein.
Wir sind überzeugt, dass wir allein mit unserem Problem dastehen und, dass keiner Hilfe bieten kann, weil niemand versteht, was in uns vorgeht.

Es scheint kaum so, aber es gibt in jeder Lebenslage eine komplimentäre Erfahrung – wo Licht ist, ist auch Schatten und umgekehrt.
In diesem Blogbeitrag möchte ich dir Hoffnungsschimmer an die Hand geben, wenn alles andere nicht zu helfen scheint.

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HOFFNUNGSSCHIMMER #1

Du bist niemals mit deinem Problem allein! Auch wenn du dich so fühlst, es kann nicht möglich sein, dass keiner der fast 8 Milliarden Menschen sich zumindest sehr ähnlich wie du fühlt. Es gibt vielleicht unendlich viele verschiedene Umstände, die uns sehr Individuell erscheinen, weil sie direkt auf unser persönliches Leben und unser persönliches Umfeld beziehen – und dennoch steckt hinter jedem Problem ein Sehnen nach einem dieser Punkte:

  • Verständnis
  • Sicherheit
  • Frieden
  • Versorgung
  • Zugehörigkeit
  • Anerkennung
  • Freiheit
  • Gesundheit
  • Macht

Diese erstrebten Endresultate sind immer der Hintergrund für unsere Probleme – oder besser gesagt für nicht gestillte Bedürfnisse – wenn wir hoffnungslos sind, dann, weil wir eines der erstrebten Endresultate scheinbar nicht erreichen können. Es gibt ein Bedürfnis in uns, das wir nicht selbst stillen können und für das wir auch im Außen keine Lösung finden, wie wir es befriedigen können.

Hinter deinem Problem versteckt sich auch eines der oben genannten Ziele/Bedürfnisse, habe ich recht? Und dass es nicht nur dir, sondern jedem Menschen auf der Erde so geht, kannst du sicher allein daran sehen, dass selbst die Reichen und Schönen täglich ihre Probleme in Magazinen und im Fernseher preisgeben. Streben sie nicht alle nach den gleichen Dingen? Leben sie nicht alle die gleichen Dramen, nur mit anderen Gesichtern und Namen?


Auch wenn dein Problem sehr individuell scheint, ist es in Wahrheit sehr universell – weil es im Universum einfach allen um die immergleichen Werte geht.

Schreibe einmal dein Problem in die Mitte eines Blattes und drumherum all die Konsequenzen und Befürchtungen, die damit zusammenhängen. Wenn du das gemacht hast, kannst du einen Stift in einer anderen Farbe nehmen und unter deine ganzen Befürchtungen den universellen Wunsch, der dahintersteckt, notieren. (Wunsch nach Sicherheit, Gesundheit, Macht, …)

Danach kannst du dir viel leichter vorstellen, dass sich andere Menschen (sehr wahrschienlich sogar in deinem Umfeld) genauso fühlen wie du – und auf die universelle Ebene übersetzt, das gleiche Endresultat anstreben wie du.

Du musst dazu nur das individuelle Problem in ein universelles Erstreben übersetzen – und schon wirst du verstehen, dass das Fehlen von Sicherheit, Gesundheit oder Anerkennung partout nicht persönlich dein Problem ist. Dass wir alle im Endeffekt nach den selben Attribute im Leben streben, haben schon viele Psychiologen herausgefunden und eine menschliche Bedürfnispyramide erstellt, auf der die einzelnen Bedürfnisse nach Wichtigkeit aufgetürmt sind. Gerne kannst du einmal nach einer Bedürfnispyramide im Internet suchen und dir das Prinzip der menschlichen Bedürfnisse im Detail ansehen. Wir alle brauchen im Endeffekt das gleiche. Nur die Definition der einzelnen Bedürfnisse und unsere Assoziationen sind individuell.


Fühlt sich dieses Wissen schon nach etwas Entlastung an?

HOFFNUNGSSCHIMMER #2

Das Leben auf der Erde ist geprägt von Kontrasten und Gegensätzen.
Wo Licht ist, ist auch Schatten, anders geht es nicht. Doch im Umkehrschluss bedeutet dies, dass es überall, wo ein Dunkel herrscht, umso mehr Potenzial für Licht gibt.

Nur dort, wo du ein Problem feststellst, wirst du nach einer Lösung suchen und nach einem verbesserten Zustand streben – sonst nicht.
Wer zufrieden ist, hat meist keinen Antrieb, nach mehr zu streben. Und ohne Forschritt würde das Leben sehr schnell eintönig werden.

Ein Problem ist im Endeffekt die Rückseite einer zweiseitigen Münze. Die Vorderseite ist die Lösung.
Wenn es kein Problem gäbe, hättest du keinen Grund zu wachsen.
Wenn es kein Problem gäbe, würdest du womöglich einen ungesunden Mechanismus, ein Gefühl der Machtlosigkeit und andere Stagnationen immer weiter leben und nie an einen „höheren“ Platz glangen – du würdest ganz einfach nicht expandieren.


Wenn sich etwas in uns als „falsch, unfair, unmöglich, zu viel, … “ anfühlt, dann darum, weil wir uns mit den Gefühlen auseinandersetzen sollen – sie wüten in uns und wollen einen verständnisvollen Zuhörer finden – genausowie ein weinendes Kleinkind.
All deine Gefühle im Inneren weißen auf das hin, was du eigentlich als Lösung haben willst – einen inneren Wandel, der dich zurück zu deiner Stärke und deiner Macht bringt.

Es ist in diesem Universum nicht möglich, dass etwas „abwesend“ ist, ohne die Aussicht auf dessen „Anwesenheit“. Ich meine damit, dass du nicht nach Sicherheit streben kannst, ohne diese auch zu erhalten.
Es gibt in diesem Universum nichts, dass nicht aus Dasein und Fehlen besteht.

  • Schatten ist das Fehlen von Licht.
  • Krankheit ist das Fehlen von Gesundheit.
  • Mangel ist das Fehlen von Fülle.
  • Langeweile ist das Fehlen von Ideen.
  • Ablehnung ist das Fehlen von Verständnis.
  • Determinismus ist das Fehlen von Freiheit.
  • Angst ist das Fehlen von Liebe …
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Was bedeutet dies in Reinschrift?


Es bedeutet, dass es niemals ein Problem geben kann, dessen Lösung nicht schon längst auf universeller Ebene besteht – Probleme sind universelle Expansionsauslöser.

Wenn es ein Problem gibt, ist dies die „Fehlen“-Seite der Gleichung. Das heißt, es gibt auch eine Gegenseite – die Dasein-Seite, auf der das ist, was dir derzeit nicht ersichtlich ist und weshlab du in Wut, Hoffnungslosigkeit, Angst, Kummer … verfallen bist.

Aber gibt dir Zeit, das Prinzip der Gegensätze und der universellen Expansion durch Probleme zu verinnerlichen, dann fühlst du dich automatisch etwas befreiter, wenn dir bewusst wird, dass es immer eine Lösung gibt – das ist ein universelles Gesetz in Zeit und Raum.

HOFFNUNGSSCHIMMER #3

Deine Gefühle täuschen dich nicht.
Es ist, als hätten wir von Klein auf gelernt, gegen unseren inneren Kompass zu arbeiten. Wann immer wir als Kind einen imposanten Gefühlsausbruch hatten, wurden wir von Erwachsenen (Eltern, Lehrern, anderen Menschen in unserem Umfeld) dazu gebracht, still zu sein.
Durch das unangenehme Gefühl, das wir in anderen Menschen hervorbringen, werden wir konditioniert, unsere Gefühle zu unterdrücken – und schlimmstenfalls sogar gegen sie zu arbeiten, wenn wir keine andere Wahl haben, weil uns „wenn du dies nicht tust, wird dir jenes verwährt“ angedroht wurde (nur eines der vielen erzieherischen Beispiele.)


Meist sind aber die Menschen, die sich am meisten von unangenehmen Gefühlen anderer gestört fühlen, die Menschen, die innerlich am allermeisten ihren Kompass außer Acht lassen.
Wir erinnern sie an unagenehme Gefühle in ihrem eigenen Inneren, mit denen sie sich nicht außeinandersetzen und konfrontieren wollen.

Was macht also ein Kind, dessen Gefühle Achterbahn fahren, während gleichzeitig Konsequenzen von Außen angedroht werden, wenn es seine Gefühle nicht unterdrückt?


Wir kommen als Kind schlussendlich zu der Idee, dass etwas mit unseren Gefühlen nicht in Ordnung ist. Wir leben mit der unterschwelligen Meinung, dass das, was wir innerlich fühlen, nicht stimmen kann und dass Wut, Trauer, Missgefallen, Angst etc. nicht okay sind.

  • Wenn du Angst verspürtest aber dir wurde gesagt, dass du „dich nicht so anstellen“ sollst,
  • Wenn du Trauer verspürtest aber dir wurde gesagt, dass es eben so ist, wie es ist,
  • Wenn du Eifersucht verspürtest aber dir wurde gesagt, dass du keinen Grund dazu hast,
  • Wenn du Wut verspürtest aber dir wurde gesagt, dass Wut etwas ganz Schlimmes ist und du dich beruhigen sollst,
  • Wenn du Kummer verspürtest aber dir wurde gesagt, dass du ein riesen Jammerlappen bist ….

Dann wurdest du jedes Mal dazu gebracht, an deiner inneren Wahrheit zu zweifeln. Und noch schlimmer, deine innere Wahrheit wurde immer lauter, nur du hast dich mit der Zeit immer mehr von deinen Gefühlen abgewandt, bis du sogar Dinge tatest und sagtest, die der „Erwartung“ von außen gerecht wurden – dich aber dazu brachten, deine eigenen Grenzen und Vorlieben zu missachten.

Dass innere Verstimmungen immer nur dann vorkommen können, wenn sich etwas unserer inneren Wahrheit oder unseren Werten widersetzt, wurde uns nie gesagt.

Kaum einer erfuhr als Kind, wie es ist, einen bedingungslosen, fürsorglichen und verständnisvollen Umgang zu genießen, egal, in welcher Gefühlslage wir uns befanden.

Als Kind wissen wir, dass wir würdig sind und dass alles, was wir brauchen, da sein sollte, weil die Natur reich ist und uns beschenkt. Wir wissen, dass wir unschuldig sind und dass Liebe unser Geburtsrecht ist. Wir sind gefestigt in unserer Wahrheit und wissen, wie sich „richtig“ und „falsch“ für uns anfühlt.

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Wenn uns aber doch etwas verwährt oder etwas als falsch deklariert wird, speziell von Menschen, die für uns sorgen, sind wir abhängig von der Richtigkeit unserer Versorger-Person – und wir stellen uns selbst eher in Frage als die Person, die uns umsorgt.

Wenn du als Kind zum Beispiel traurig bist, weil dein Bruder ein Geschenk zu seinem Geburtstag bekommt und du an diesem Tag eben keins, weil dein Geburtstag an einem anderen Tag ist, so wurde dir unter Umständen ganz barsch gesagt, dass du dich nicht so anstellen sollst und es nicht dein Geburtstag ist. Du stehst also da, fühlst etwas, das von Außen als „nichtig“ und nicht richtig abgestempelt wird – und dabei verstehst du als 3 jähriges Kind einfach noch nicht, weshalb dein kleiner Windelpupser-Bruder etwas Tolles zum Spielen bekommt und du nicht.

Was ich damit sagen will: du fühlst, was du fühlst, weil es für dich richtig so ist. Es ist deine innere Wahrheit. Fertig.
Wenn du Trauer fühlst für etwas, das kein anderer nachvollziehen kann, ist das trotzdem kein Grund, deine Gefühle zu unterdrücken und als „falsch“ zu deklarieren.

Der einzige Mensch, der deine Gefühle immer verständnisvoll und bedingungslos annehmen kann, bist du! Mache dir das größte Geschenk im Leben und fange an, deine Gefühle zu würdigen und als das zu sehen, was sie wirklich sind – deine größten Helfer bei der Findung deiner inneren Wahrheit und deinem Lebensweg.

Selbstakzeptanz ist dein Schlüssel. Du bist nie allein. Alles wird gut.